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Mär062017

Wundermaterial Graphen - Eine bahnbrechende Entdeckung

Graphen: Formt die Zukunft des Bauwesens

Wie dieses revolutionäre Material unsere Industrie verwandeln könnte

Graphen ist ein Wundermaterial. Es ist 200 Mal stärker als Stahl und dennoch das dünnste und leitfähigste Material der Welt – die Einsatzmöglichkeiten sind grenzenlos. Von Krebsbehandlung, über Glühbirnen – es gibt unzählige Wege wie diese bahnbrechende Entdeckung unsere Leben revolutionieren wird, inklusive der Bauindustrie.

Erstmals 2004 durch die Professoren Andre Geim und Kostya Novoselov der „University of Manchester“ aus Graphit entnommen, wird dieses ein-Atom-dicke, 2D Material aktuell entwickelt um Konzepte und Produkte zu produzieren, die zuvor als Science-Fiction bezeichnet wurden. Aufrollende Bildschirme; tragbare, haftende Smartphones; eine Beschichtung um Nahrungsmittel länger frisch zu halten; die Nutzung in Wasserfiltrationssystemen um Millionen von Leben zu retten – dies sind nur einige, wenige der potentiellen Applikationen. Doch wie kann dieses unglaublich starke und formbare Material die Zukunft des Ingenieurwesens und des Baus beeinflussen?

Eine rostfreie Welt
Die Kombination von Graphen und Farbe könnte eine Beschichtung bieten, die Wetterschäden an Stahl, Backsteinen oder anderen Steinmaterialien verhindern. Es unterliegt noch immer strenger Forschung, bevor Graphen-beschichtetes Stahl als Baumaterial verwendet werden kann, doch Tata Steel arbeitet bereits mit Forschern des s an der „University of Manchester“ zusammen. Durch die Entwicklung von korrosionsfreiem Stahl könnte nicht nur die Lebenszeit von Metall radikal erhöht werden, sondern langfristig auch Kosten reduziert.

Superstarke Bauwerke
Eine Graphen-Beschichtung auf Stahl könnte die Stärke um hundert Mal erhöhen. Graphen kann auch genutzt werden um Beton und andere Baumaterialien zu verstärken, sodass Designer dank steiferer Spannungsmembran deren Kreationen in Zukunft viel größer gestalten können.  Die erhöhte Stärke von Materialien, inklusive Glas, bedeutet, dass Gebäude viel höher sein können – mit Prognosen, dass 30km möglich wären.

Integrierte Medien
Die Stärke und Flexibilität von Graphen eignet sich für Touchscreens und Paneele; ein fenstergroßer Bildschirm ist aktuell in der Entwicklung. Die Integration dieser Technologie in Ästhetik und Funktionalität von Häusern, oder Arbeitsbereichen, könnte unser tägliches Leben revolutionieren. Ein Beispiel wäre,  Lebensmittel direkt vom Bildschirm des Kühlschranks zu bestellen.

Belebende Konstruktion
Die erste kommierzeile Nutzung von Graphen, sind langanhaltende LEDs, die bald auf dem Markt eingeführtwerden.  Die Glühbirnen leiten Elektrizität effizienter weiter als konventionelle Optionen und sparen damit Energie. Es gibt auch Vorschläge, dass „aufsprühende Solarpaneele“ durch Graphen in Zukunft durchführbar wären, sodass die Kosten dieser erneuerbaren Energie reduziert werden und die Vielseitigkeit erhöht wird.

Trotz dieser praktischen Prognosen glauben Experten, dass künftige Gebäude viel simpler sein werden als die heutigen Bauwerke. Sollte sich die Prognose der größeren Rolle von „Augmented Reality (AR)“ in unseren künftigen Leben bewahrheiten, dann könnte die Ästhetik von Gebäuden recht unbedeutend werden.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Montag, den 06.03.2017 und ist abgelegt unter Bauwirtschaft. Sie können unseren RSS 2.0 News Feed hier abonnieren.

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