Amelie Kristin Gula, 27, arbeitet seit einem guten Jahr bei Cobalt und ist als Consultant im Bereich Construction und Technical Real Estate tätig. Sie stammt aus der Stuttgarter Umgebung und ist nach ein paar Ausflügen in die Ferne wieder zurück in ihre Heimat gekehrt. In diesem Interview erfahren wir mehr über ihren Weg zu Cobalt Recruitment und ihre täglichen Aufgaben. 

Gula Consultant

Erzähl uns mehr über Deine Aufgaben bei Cobalt Recruitment. Welche Division betreust Du, was qualifiziert Dich für den Job?

Mein Einstieg bei Cobalt begann als Werkstudentin, wo ich die Kandidatenseite kennenlernen durfte. Nach Beendigung des Studiums habe ich dann Vollzeit bei Cobalt angefangen. Die Entscheidung für die Division war zum einen sehr naheliegend, da ich schon im Research gearbeitet habe. Zum anderen ist es so, dass ich privat ein großes Interesse am technischen Bau habe, da ich vor meinem sozialwissenschaftlichen Studium mit der Architektur als Studiengang geliebäugelt habe.

Wie sehen Deine Arbeitsabläufe und ein typischer Arbeitstag aus?

Der typische Arbeitstag ist schwer zu beschreiben, da es immer darauf ankommt, in welcher Phase vom Rekrutierungsprozess ich mich mit dem Kandidaten befinde. Für gewöhnlich so: Nach der Kundenakquise kommt die Auftragsaufnahme, dann der Kandidatenresearch und folglich die Begleitung zum Prozess bis hin zur erfolgreichen Vermittlung. Deswegen ist der Arbeitsalltag auch sehr gemischt. Manchmal bin ich auswärts auf einem Termin oder begleite einen Bewerber. Im Büro herrscht ein dauernder Wechsel zwischen Kunden und Kandidatengesprächen, aber auch in sozialen Netzwerken treib' ich mich viel herum. Der Papierkram darf auch nicht fehlen und vergessen werden - obwohl er sich wirklich in Grenzen hält! Erstellung von Kandidatenprofilen, Rekrutierungsverträgen - Backoffice eben. Eine Mischung aus Emails, Netzwerkpflege und Telefonaten.

Wie bist Du zu Cobalt Recruitment gekommen? Wolltest Du schon immer in dieser Branche arbeiten?

Wie erwähnt, habe ich mit einer Werkstudententätigkeit bei Cobalt angefangen. Reingerutscht bin ich durch eine damalige Kollegin und da ich über gesundes Selbstvertrauen verfüge, sehr offen und zugänglich bin, hatte ich schon die Vermutung, dass der Beruf als Personalberaterin genau das Richtige sei.

Welche Entwicklungen kannst Du in der Branche, in der Du spezialisiert bist, beobachten?

Ich bin zwar erst seit gut einem Jahr in der Branche tätig, konnte aber schon jetzt feststellen, dass der Fach- und Führungskräftemangel deutlich zu spüren ist. Die Nachfrage nach Unterstützung von einer Personalberatung ist auf Kundenseite gestiegen. Es ist auf der Kandidatenseite allerdings schwieriger die Suchen durchzuführen und wirklich geeignete Kandidaten für die Kunden zu finden, die nicht nur vom fachlichen passen, sondern auch von der Region und der persönlichen Einstellung her. Umso wichtiger ist natürlich auch, dass man sein persönliches Netzwerk immer gut pflegt und viel Wert auf eine gute Kandidatenbetreuung legt.

Was schätzt Du an Cobalt Recruitment?

Ich habe zwar noch keinen Vergleich zu anderen Personalberatungen, dennoch herrscht bei Cobalt ein sehr familiäres Klima. Außerdem kann ich meine Freiheiten genießen und mich auf allen Ebenen der Personalberatung ausprobieren, da man von Anfang an seinen Weg selbstbestimmend geht.

Was war Dein größter Erfolg bei Cobalt Recruitment?

Es fühlt sich wirklich gut an, zu wissen, dass ein Kandidat durch meine Hilfe glücklich in einem Unternehmen arbeitet. Außerdem habe ich recht schnell lernen müssen, auch mit schwierigen Persönlichkeiten umzugehen. Ich denke, dass ich daran wirklich gewachsen bin und schnell gelernt habe, souverän und professionell damit umzugehen.

Wie gehst Du mit schwierigen Projekten um, bei denen die Aussichten auf eine Vermittlung schlecht stehen, weil die Stelle z.B. zu hohe Anforderungen hat? Kam das schon einmal vor?

Das ist eine ganz gute Frage, denn momentan liegen ein paar schwierige Projekte vor mir. Wie schon erwähnt ist es in der heutigen Marktlage Gang und Gäbe, dass es Projekte gibt, die nicht in zwei bis drei Monaten abgeschlossen werden können. Meiner Meinung nach ist es in solchen Situationen wirklich am wichtigsten, einen kühlen Kopf zu bewahren. Da wir nicht nur fürs Finden, sondern auch fürs Suchen bezahlt werden, müssen wir noch akribischer arbeiten, den Kunden offen und ehrlich über Schwierigkeiten informieren und Feedback geben. So hat der Kunde nicht das Gefühl, alleine gelassen zu werden. 

Welche Kriterien müssen eine Bewerbung Deiner Ansicht nach erfüllen?

Ich bin ein Fan von gutstrukturierten, lückenlosen und anständigen Bewerbungen. Da ich mich im Bereich der technischen Berufsfelder bewege, ist hier oft der Fall, dass hinter dem simpelsten Lebenslauf der genialste Kopf steckt. Meine Bauleiter legen nicht so großen Wert auf korrektes Layout oder vollständige Unterlagen, wo ich auch manchmal nachhelfen muss. Allerdings ist das auch vollkommen in Ordnung, da der Kandidat es in den meisten Fällen schafft, in einem persönlichen Gespräch von sich zu überzeugen. Das Papier und der Lebenslauf ist für den ersten Schritt relevant, aber eine Meinung wird erst nach dem persönlichen Gespräch gebildet, ansonsten ist man in meinem Bereich verloren.

 

Schnelle Fragerunde:

Im Auto/unterwegs höre ich am liebsten:

„Guardiance of the Galaxy“ Soundtrack

Wenn ich ein Tier sein könnte, wäre ich gerne

..ein Delphin - Ich liebe Wasser. Entweder würde ich schwimmen oder fliegen als Tier. Ich hab mich doch fürs Schwimmen entschieden - also Delphin.

Mit dieser berühmten, lebenden oder bereits toten Persönlichkeit würde ich gerne einmal einen Tag verbringen

Ellen DeGeneres.

Mein Lieblingsbuch (oder Lieblingsfilm oder Lieblingsserie) 

Peaky Blinders - Intrigen, 30 Jahre das ist genau meine Serie.

Meine Kollegen schätzen an mir 

Dass ich den Überblick behalte und die Organisations-Queen bin.

Eine "Sünde", auf die ich keinesfalls verzichten will

Chips.